Anwendungsfall

Lückenlose rückverfolgbarkeit mit rfid-automatisierung

Date: 22/01/2026

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Das ganze Jahr über stellen wir Ihnen monatlich eine Kundenherausforderung vor und zeigen, wie IDEC bei deren Lösung geholfen hat. Diese Praxisbeispiele veranschaulichen, wie unser breites Lösungsportfolio industrielle Anwendungen unterstützt. Erfahren Sie diesen Monat, wie RFID die vollständige Rückverfolgbarkeit im Kraftstoffverteilungsprozess eines Kunden ermöglichte.

Die herausforderung des kunden:

Der bestehende Prozess im Kraftstoffverteilzentrum war nicht „kontrolliert“ und basierte auf der manuellen Dokumentation durch Tankwagenfahrer und Zapfsäulenbediener. Dies konnte zu Fehlern in der Berichterstattung und falschen Daten für die Finanzkontrolle führen. Der Kunde wünschte sich eine Lösung, die die Kontrolle der abgegebenen Kraftstoffmenge ermöglicht und idealerweise Gewicht und Maße als zweite Kontrollinstanz nutzt.

The customer's challenge

Das anfänglich bestehende system:

Unsere erste Untersuchung, die eine Überprüfung des bestehenden Standortkontrollsystems und die Analyse der Prozesse und Methoden beim „Beladen“ der Tankwagen umfasste, ermöglichte es uns, das Problem besser zu verstehen und anzugehen.

Die Kraftstoffverteilungsstelle verfügte über ein Kontrollsystem (mit SPS und Touchpanels). Mithilfe von Wiegestationen wurde ein leerer Tankwagen beim Befüllen gewogen. Anschließend wurden Durchflussmenge und -rate des abgegebenen Kraftstoffs gemessen. Abschließend wurde der volle Tankwagen erneut gewogen, um das Gesamtgewicht des geladenen Kraftstoffs zu ermitteln. Alle diese Prozesse erfolgten jedoch manuell, wobei die Gewichts- und Maßangaben in Papierform erfasst wurden. Das Risiko von Eingabe- oder Lesefehlern war offensichtlich.

Unsere lösung:

Die Automatisierung des Prozesses mithilfe der vorhandenen SPS des Kunden ermöglichte eine einfache Anpassung. Wir stellten fest, dass das verfügbare Modbus/TCP-Kommunikationsprotokoll zur Kommunikation mit dem RFID-Lesegerät von IDEC verwendet werden könnte (KW2D-Serie).

Jeder Tankwagen ist mit einem individuellen RFID-Etikett versehen. Bei Ankunft im Verteilzentrum wird der Tankwagen gewogen, und der Fahrer hält das RFID-Etikett an das Lesegerät. Die UID des Etiketts wird gelesen und das Gewicht des Tankwagens erfasst.

An der Ladestation wird das RFID-Etikett dann für die Dauer des Ladevorgangs in das RFID-Lesegerät eingelegt. Die benötigte Kraftstoffmenge wird in den Tankwagen gepumpt (geladen). Nach Abschluss des Ladevorgangs wird die geladene Kraftstoffmenge erneut erfasst und mit Datum und Uhrzeit versehen. Im letzten Schritt wird der Tankwagen gewogen. Dabei wird sichergestellt, dass alle Daten korrekt sind und das endgültige Gewicht des Tankwagens erfasst wird.

The solution we provided:

An jedem Tanklagerstandort wurden folgende Geräte eingesetzt: 1 x KW2D-R an jeder ihrer Wiegestationen und 1 x KW2D-RH an jeder der verfügbaren Ladestationen, typischerweise 6-10 Lesegeräte pro Standort. Selbstverständlich war jedem Tankwagen ein eigenes Etikett mit eigener UID zugeordnet, um die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Kraftstoffbeladung zu gewährleisten.

KW2D-RFID-reader-photo-1

Ein solches System verbesserte auch die Verwaltungsprozesse, da alle protokollierten Daten im Kontrollsystem verfügbar waren. Dies umfasst alle Informationen zu jedem Tankwagen und jeder abgegebenen Menge (Gewicht, Volumen, Datum und Uhrzeit) und gewährleistet so eine bessere Kontrolle von Anfang bis Ende.

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